Es ist alles schnell erzählt
Da ist ein anderer
der dich jetzt hält,
der dich in den Arm nimmt
und du hast ihn gewählt
und das hätt ich mir nie vorstellen wollen
nie, nie, nie, nie, nie
Griechenland, Argentinien: knapp der Pleite entronnen.
Die Ukraine brennt,
und Russland: ruiniert durch den Krieg.
Und China? Baut auf Sand – nichts bleibt übrig
Eine Invest-Blase.
Und Japan – der absolute Hammer:
zweihundertfünfzig Prozent Verschuldung.
Dachs und Dow – höher und höher noch,
dazwischen Gold und Silber – läuft doch Bruder
Scheiß auf den S&P
alles Spielgeld.
Explodierende Zinsen,
Tanz auf dem Finanzvulkan,
abgefuckt, Bruder –
bis die Musik verstummt irgendwann – auf Ansage Mann.
Solange gilt: Mach Para, bleib stabil
Das System instabil
Höher und höher – zwischen kaputten Staaten
und virtuellen Coins.
Kannst sie nicht essen, nicht anfassen,
nicht mal neben die Knarre unter dein Kopfkissen legen lassen.
Echt krass, Bro.
[Pre-Chorus]
Wen will ich befreien?
Eigentlich immer nur dich.
Wen will ich sehen?
Eigentlich immer nur dich
und trotzdem bin ich allein
denn du lässt mich im Stich
[Chorus]
Du bist der Regen in meinem Gesicht
du bist der Schmerz in meinem Herz
du bist das Herz, an dem ich litt
und nichts hilft mir dich vergessen
nichts hilft mir dich vergessen
du bist das Herz, an dem ich litt
deswegen gebe ich diese dunklen Gedanken
nur noch den Regenwolken mit
[Bridge]
Tausend Tage Liebeschwüre
Tausend Nächte voller Küsse
und jetzt allein
Das ist so ein Verrat an mir
so ein Verrat an uns
an dir
[Chorus]
Du bist der Regen in meinem Gesicht
du bist der Schmerz in meinem Herz
du bist das Herz, an dem ich litt
und nichts hilft mir dich vergessen
nichts hilft mir dich vergessen
du bist das Herz an dem ich litt
deswegen gebe ich diese dunklen Gedanken
nur noch den Regenwolken mit
Ein melancholischer Song über Verlust, unerfüllte Liebe und das langsame Verstehen, dass man allein zurückbleibt. Zwischen Regen, Erinnerung und gebrochenen Versprechen entfaltet sich eine stille, ehrliche Verletzlichkeit.
Kein Drama, kein Vorwurf – nur das Echo einer Liebe, die nicht mehr da ist.